Vereinsjubiläum
Wir wollen Danke sagen! Dank all jenen, die den Förderverein mit viel Fleiß, Geld und ihrer wertvollen Zeit unterstützen, die unser Anliegen teilen und Kapellendorf und seine Wasserburg auch kommenden Generationen ein willkommenes Zuhause bieten. Gemeinsam sollte es gelingen, dort anzuknüpfen, wo bereits frühere Vereine, Arbeitskreise, Interessengemeinschaften und privates Engagement Kapellendorf zu einem Kleinod in Thüringen hat werden lassen. Bereits fast verfallen und zuletzt unbewohnt, retteten knapp 40 Erfurter Bürger die Burg und gründeten hierzu den Burgverein. Gründungsmitglied war dabei auch ein Kapellendorfer, der damalige Bürgermeister Herr Zech. 1948 konnte die Burg ein weiteres mal gerettet werden als Hanns Feldmann, ein erfurter Nudelfabrikant mit der seinerzeit stärksten Währung, den Eierteigwaren der Firme Sternemann, den sowjetischen Generalmajor Kolesnitschenko überzeugte, die Anlage zu erhalten und andernorts Baumaterial für die Neubauern zu gewinnen und die Traktorenstation auszulagern. Auch wenn dieser Verein 1950 gelöscht worden ist, setzte der Burgbeirat der Gemeinde die Arbeit fort und gemeinsam mit den Bürgern auch aus der Nachbarschaft wurde Kapellendorf mit seiner Wasserburg ein überregional bekannter Ort, an dem sich regelmäßig Künstler, Wissenschaftler, Reisegruppen, Vereine und insbesondere Freunde und Bekannte trafen und gemeinsam planten, forschten, arbeiteten und reichlich feierten. Der Burgbeirat ist 1990 erloschen und gab den Staffelstab weiter. Dank der Mühen und des Fleißes so vieler Helfer und Unterstützer konnten wir in 30 Jahren eine Tradition fortsetzen, die es auch künftigen Generationen möglich werden lassen soll, hier in Kapellendorf eine lebenswerte Heimat zu finden.
Der Vereinsvorstand, Kapellendorf, den 24. Februar 2025